Kommunale und landespolitische Themen

Veröffentlicht am 30.09.2025 in Aktuelles

Der SPD-Ortsverein Rohrbach fokussierte sich bei der diesjährigen Tour de Rohrbach auf die baden-württembergische Landespolitik sowie lokale Fragestellungen. Im Rahmen der traditionellen Radtour durch Heidelbergs südlichsten Stadtteil erhielten die Teilnehmenden aktuelle Informationen über den Stand der ehemaligen Kita St. Theresia, die geplante Fahrradverbindung von Süd nach Nord und das Fortschreiten des gemeinsamen Gewerbegebiets mit Leimen. Ines Palm, Kandidatin der SPD Heidelberg für die Landtagswahl im März 2026, radelte mit.

Die kurzfristig ergänzte Station am ehemaligen Kindergarten St. Theresia bildete den Auftakt der Tour. Es erfolgte ein Statusbericht zur aktuellen Situation: Seitens der katholischen Kirche sind weiterhin keine nennenswerten Fortschritte erkennbar. Pfarrer Brandt will sich weiter drum kümmern, wird jedoch nach Mannheim wechseln. Die weitere Entwicklung bleibt also offen. Der SPD-Ortsverein wird das Thema weiter verfolgen.

Die Tour-Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der ehemaligen
KiTa St.Theresia. OV-Vorsitzender Bernd Knauber (l.)
erläuterte die Situation, die von Stillstand geprägt
ist. (Foto: Reiner Herbold)

Süd-Nord-Verbindung für den Radverkehr

An der Kreuzung Fabrikstraße/Kolbenzeil darüber informiert, dass die Stadt ab der John-Zenger-Straße eine Umwidmung dieser Straßen zur Fahrradstraße als Süd-Nord-Verbindung plant. Nach Einschätzung des SPD-Ortsvereins erscheint dies aufgrund des starken Verkehrsaufkommens – insbesondere im Hinblick auf Schülerinnen und Schüler der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH) – als suboptimal. Alternativ wird die Route über Franz-Kruckenberg-Straße, Im Hasenleiser, Breisacher und Emmendinger Weg sowie Lahrer Straße favorisiert.

Schulsozialarbeit in der Diskussion

SPD-Landtagskandidatin Ines Palm ist auch
Lehrerin am Bunsengymnsium in Heidelberg
und erläuterte an der Gesamtschule im
Hasenleiser (IGH) die Vorteile einer
Gesamtschule. (Foto: Reiner Herbold)

SPD-Landtagskandidatin und Lehrkraft am Bunsen-Gymnasium Ines Palm erläuterte am Standort IGH das Konzept einer Gesamtschule, das sie als zukunftsweisendes Modell an allen Schulstandorten empfiehlt. Sie betonte die Flexibilität und die positive Entwicklungsperspektive während der sechsjährigen gemeinsamen Grundschulzeit: Je länger Kinder gemeinsam lernen können, das zeigt die Erfahrung mit diesem Schultyp, desto fruchtbarer ist das für alle." Zudem appellierte sie an den Heidelberger Gemeinderat, die Schulsozialarbeit nicht als Einsparpotenziel zu betrachten, zumal diese bereits in ihrer jetzigen finanziellen Ausgestaltung die Bedarfe kaum abdecke. Eine nachhaltige Finanzierung auf Landesebene, so ihre weitere Forderung, sei erforderlich. „Auch dafür werde ich mich im Landtag einsetzen“, so Palm.

Gewerbegebiet mit Herausforderungen

Witterungsbedingt konnte das geplante gemeinsame Gewerbegebiet Leimen-Heidelberg nicht besucht werden. Dennoch wurde mithilfe bereitgestellter Unterlagen deutlich gemacht, dass sowohl Umfang als auch Erschließung projektiert sind. Für die tatsächliche Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe sind jedoch weitere Maßnahmen und Zeit notwendig. Besondere Herausforderungen ergeben sich unter anderem aus der denkmalgeschützten Eternithalle, der ehemaligen Mülldeponie Fautenbühl sowie der aufwendigen Bahntrassenquerung, die weiterhin von Heidelberg Materials genutzt wird. Die Eignung der Eternithalle als künftiger Betriebshof sollte nach Ansicht des SPD-Ortsvereins geprüft werden.

Lange Warteliste für Betreuungsplätze

Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Werkstätten der Lebenshilfe Heidelberg und die integrativen Kindertagesstätten Pusteblume in der Freiburger Straße. Winfried Monz, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe, präsentierte das breit gefächerte Angebot, das von Wohnraum über Arbeitsplätze bis hin zu Einzelfallhilfen reicht.

Der Besuch der Lebenshilfe Heidelberg und der integrativen
Kindertagesstätten Pusteblume in der Freiburger Straße
bildete den Abschluss der Tour de Rohrbach. SPD-Landtags-
kandidatin Ines Palm (2.v.l.) sowie die weiteren Teilnehmer-
innen und Teilnehmer wurden vom Vorstandsvorsitzenden
der Lebenshilfe, Winfried Monz (3.v.l.), und der Pusteblume-
Leiterin Heike Funk (4.v.l.) begrüßt und umfassend über die
Einrichtungen und die damit verbundenen Herausforderungen
informiert. (Foto: Reiner Herbold)

Heike Funk, Leiterin der integrativen Kitas, erläuterte das Betreuungskonzept, das Kindern mit und ohne Einschränkungen gemeinsam zugutekommt. Sie hob insbesondere den hohen Bedarf hervor, der sich in langen Wartelisten widerspiegelt, und verwies auf die bürokratischen Herausforderungen, denen Eltern und die Einrichtung ausgesetzt sind.

Nach rund zweieinhalb Stunden endete hier die informative Tour de Rohrbach 2025.

 

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