Im Zeichen der Kommunalwahlen

Veröffentlicht am 06.05.2024 in Aktuelles

Tour de Rohrbach 2024

Traditionell lädt der SPD-Ortsverein in jedem Jahr zu einer Radtour durch den südlichsten Heidelberger Stadtteil. Und auch in diesem Jahr führte er wieder zu neuralgischen Punkten im Stadtteil, an denen sich Veränderungen/Verbesserungen denken ließen – zuweilen auch gefordert werden müssen. In diesem Jahr verband sich die Tour de Rohrbach denn auch mit den Kommunal- und Europawahlen am 09. Juni, da die insgesamt sechs Tour-Stationen von einigen der Kandidierenden aus dem SPD-Ortsverein gestaltet wurden.

 

 

Bereits am Startpunkt, dem Rathausplatz in Rohrbach, machte Sina Leser (Kandidatin auf Platz 25 der Heidelberger SPD-Liste) darauf aufmerksam, dass sich der Platz im Sommer doch sehr stark aufheizt und kaum nutzbar ist. Ihr Vorschlag: Ein Sonnensegel, das zwischen Bürgeramtsgebäude und Rathaus angebracht wird. Das sei kostengünstig und recht schnell – noch vor dem nächsten Sommer – umsetzbar. Außerdem wäre hier ein Trinkwasserbrunnen sehr sinnvoll.

 

Hospitalgelände und Hasenleiser verbinden

An der nächsten Station, dem Käthchen-Förster-Park im Gewann See zwischen Leimer Straße und Christian-Bitter-Straße, erläuterten Sina Leser und Matthias Heiken (Platz 46), dass hier beispielsweise ein begehbarer Brunnen für Abkühlung sorgen könnte. Auch plädierten die beiden Kandidierenden für einen Trinkwasserbrunnen. Auch eine Boulebahn würde diesen Park im Süden des Stadtteils aufwerten.

 

Die Umgestaltung des Straßenraums stand in der Freiburger Straße – dem Haupteingang zum Hasenleiser – im Mittelpunkt der Diskussionen. Hier erläuterte Bernd Knauber (Platz 28), dass hier unbedingt die Kreuzungssituationen verändert, will heißen: sicherer und verbindender – gestaltet werden müssen. Nur so ließe sich das neue Wohnquartier Hospitalgelände sinnvoll an den Hasenleiser anbinden.

Wasser, Wasser und immer wieder Wasser

Auf dem Hospitalgelände befand sich dann auch die nächste Station der Tour de Rohrbach. Hier stand wieder das Thema Wasser auf der Tagesordnung. Entgegen der ursprünglichen Planung wird es nämlich im vorgesehenen Park westlich des CA keinen See geben – aus Sicherheitsgründen. Aus Sicht der SPD ist hier die Argumentation der Planer nicht zu verstehen, vor allem, weil diese Argumente in der Bahnstadt, wo der volkstümlich „Canale Grande“ genannte Wassergraben weitergeführt werden soll, offenbar nicht gelten. Warum das dort weniger „gefährlich“ sein soll als in Rohrbach, konnte keiner der Teilnehmenden an der Tour nachvollziehen. Wenigstens sollte es auch hier einen begehbaren Brunnen und einen Trinkwasserbrunnen geben, fordert der SPD-Ortsverein Rohrbach. Aufgeworfen wurde auch die Frage nach Zisternen unter den Freiflächen auf dem Hospitalgelände.In Planung sind sie derzeit wohl nicht, aber Zisternen sind nach Auffassung der SPD gleichwohl eine sinnvolle Möglichkeit für ein effizienteres Wassermanagement.

 

Weiter ging es über die Ortenauer Straße nach Rohrbach-Markt. Hier erläuterte Stephan Klevenz die Probleme, denen Fahrradfahrerinnen und -fahrer in diesem Bereich ausgesetzt sind. Er plädierte hier für gegenseitige Rücksichtnahme, aber auch bauliche Maßnahmen, um etwa eine Fahrspur der Römerstraße dem Fahrradverkehr zuzuschlagen. Hierüber entspann sich eine lebhafte Diskussion über Für und Wider einer solchen Maßnahme. Weiteres Thema war hier auch eine öffentliche und behindertengerechte Toilettenanlage, auf deren Installierung die SPD bereits seit Jahren dränge. Bisher noch ohne Erfolg, was die Kandidierenden jedoch ändern wollen.

 

Eigentum verpflichtet

Etwa hundert Meter entfernt, in der Rathausstraße, wurde wieder an der ehemaligen Kita St. Theresia Halt gemacht. Alex Fischer (Platz 16) erläuterte hier die Sicht des SPD-Ortsvereins Rohrbach. Nicht nur dass auf diesem zentralen Gelände im Stadtteil absoluter Leerstand herrscht, auch die Haltung der Eigentümerin katholische Kirche wurde stark kritisiert. An diese richtete sich der eindringliche Appell, sich endlich zu bewegen und der Stadt die Grundstücke zu verkaufen. Etwa um hier eine Begegnungsstätte der Generationen zu ermöglichen. Benannt und kritisiert wurde in diesem Zusammenhang auch ein Gelände, das der evengelische Kirche gehört und ebenfalls vo sich hin gammele – das ehemalige Senioren zentrum samt KiTa zwischen Heinrich-Fuchs-Straße und Lindenweg. Soziale Verantwortung und die grundgesetzlich festgeschriebene Formel, wonach „Eigentum verpflichtet“, sähen anders aus.

 

Nach rund zweieinhalb Stunden war der Eichendorffplatz zwischen Heidelberger Straße, Karlsluststraße und Karlsruher Straße Endpunkt der diesjährigen Tour de Rohrbach. Gemeinderatskandidatin Rita Schanzenbach-Bauer Platz 37) stellte dar, wie auch hier eine Aufwertung stattfinden könnte – verbunden mit der derzeit im Bau befindlichen privaten KiTa in der Karlsluststraße. So könnte für diese eine grüne Freifläche auf dem Eichendorffpark-Areal abgetrennt werden. Dies würde auch erforderlich machen, dass der Übergang über die Karlsluststraße in eine Spielstraße umgewidmet werden müsste, um die Nutzung des Eichendorffparks für die Kinder sicherer zu machen.

 

Näheres zu den Forderungen der SPD für Rohrbach und die gesamte Stadt Heidelberg finden sich im

Programm für Rohrbach

Im Stadtteilflyer sowie

im SPD-Kommunalwahlprogramm für Heidelberg

 

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