Mit überraschend deutlicher Mehrheit wurde Ines Palm, Co-Vorsitzende des SPD Ortsvereins Handschuhsheim-Neuenheim, zur Landtagskandidatin der SPD Heidelberg gewählt. 111 wahlberechtigte Mitglieder waren zur Nominierungskonferenz am 28. April in den alten Karlstorbahnhof gekommen. 61,3% votierten nach einer begeisternden und engagierten Vorstellungsrede für die gebürtige Heidelbergerin und Lehrerin am Bunsen-Gymnasium in Heidelberg. Bildungsgerechtigkeit lag ihr dabei besonders am Herzen.
Damit lag sie deutlich vor dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Heidelberger Gemeinderat, Sören Michelsburg, der 43,5% der Stimmen erreichte, und dem dritten Bewerber Batuhan Faikoglu, der 7,5% erhielt.
Neues Element: Die Fragerunde
erwies sich als äußerst effektiv
und half, Unklarheiten zu
beseitigen.
Im Rahmen der Nominierungskonferenz wurde erstmals auch ein neues Element ausprobiert - und am Ende als ziemlich gut und sinnvoll bewertet: Neben der Aussprache gab es diesesmal eine Frage-Antwort-Runde, in der sich die Anwesenden melden und ihre Fragen stellen konnten.
Ines Palm geht mit Batuhan
Faikoglu in den Wahlkampf
für die Landtagswahl am
08. März 2026.
Sowohl bei der Fragerunde als auch in den Beiträgen der Aussprache wurde deutlich, dass in Heidelberg um das Direktmandat gekämpft werden soll. Dabei machte Ines Palm auch deutlich, dass sie gewählt werden wolle, "weil ich gut bin, und nicht, weil ich eine Frau bin".
Zu einer Kampfabstimmung kam es um die Zweitkandidatur: Batuhan Faikoglu setzte sich mit 52,2% gegen Melisa Gocuk durch (43,5%).
Näheres zur Nominierungskonferenz findet sich hier.